Der Wille zur Wahrheit ist maßgeblich:

Aus dem Kapitel Bendowa (ein Gespräch über die Praxis des Zazen):

„(Praxis und Erfahrung) beruhen einzig darauf, ob der Wille (zur Wahrheit) stark ist oder nicht; sie hängen nicht davon ab, ob der Körper zu Hause bleibt oder in ein Kloster geht.“

„Die Welt der Bewusstheit des Selbst und die der Bewusstheit der Außenwelt sind ohne Fehl: Beide besitzen schon die Form dieser wirklichen Erfahrung, und wenn sie da ist, erlaubt sie keinen Moment der Nachlässigkeit.“

Aus Raihai tokuzui (Sich niederwerfen vor dem, der das Mark erlangt hat):

„Der Meister, der Körper und Geist fallen ließ, war genau (wie) ihr selbst. Wenn jemand das Mark erlangt und den Dharma empfängt, beruht dies immer auf seiner Aufrichtigkeit und seinem Vertrauen. Es gibt kein Beispiel dafür, dass die Aufrichtigkeit von außen kommt, und es gibt keinen Weg sie von innen her zu bewirken. (Aufrichtig sein) bedeutet einfach, dass man dem Dharma das größte Gewicht gibt und den (eigenen) Körper als weniger bedeutend ansieht. Es bedeutet, dass man sich von der Welt befreit und seine Wohnstatt in der Wahrheit nimmt.“

Aus Keisei sanshiki (Die Stimme des Tales und die Form der Berge):

„Wenn ihr weder Ruhm noch Reichtum und weder Körper noch Geist für euch selbst behaltet, werden die Täler und Berge ebenfalls nichts zurückhalten.“